27. Resilienz
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge zwischen Rassplatz und Friedhof mit
00:00:05: Sabrina und
00:00:07: Steffi.
00:00:08: Und heute in der Folge fallen wir direkt mit der Tür ins Haus, denn wir möchten heute mal über Resilienz sprechen!
00:00:16: Und Sabrina du hast mir gerade verraten dass du die Definition davon vorbereitet hast
00:00:23: da ich nicht mehr dazu sagen kann
00:00:26: doch doch kannst du ganz bestell auch.
00:00:29: Also einfach für alle die es nicht wissen, Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit krisen und belastende Lebensumstände ohne dauerhafte Beeinträchtigung zu überstehen.
00:00:43: Was sagst du dazu Steffi?
00:00:46: Das Sitzige ist das Resilience ja eigentlich.
00:00:48: ich glaube es kommt eigentlich aus dem Maschinenbau ursprünglich weil es ist eigentlich so dass ein Werkstoff den Du hast unter Druckbelastung sich verformt und sobald der Druck weg ist, wieder in seine Ursprungsform zurückkommt.
00:01:03: Also das ist die ursprüngliche.
00:01:04: ganz früher mal also bevor das Ganze so aufkam mit dieser psychischen Widerstandsfähigkeit Und ich habe da immer so einen... wie heißen diese Bälle?
00:01:16: Stressball!
00:01:17: So ein Stressball, der ja eigentlich eine bestimmte... also diese Schaumstoffbälle einfach und der ist auch dass er sich unter Druck verformt und somit der Druck Weg ist aber halt eben in seine ursprungs Form zurück geht.
00:01:30: Und das Bild habe ich immer so vor Augen, wenn man so über Resilienz spricht.
00:01:35: Im Zusammenhang mit psychischer oder generell mit Stress-Lebensituationen, dass ja einfach so ein Druck von außen irgendwie besteht... ...der auch in der Situation dazu führt, dass man sich anders verhält oder darauf reagiert.
00:01:46: Aber wenn es dann weg ist, dass kann man sagen, hab' ich geschafft und es ist so wie früher!
00:01:50: Das hat halt keine Dellen oder Verformungen hinterlassen.
00:01:53: Und das ist glaube ich ein Bild was man sich immer ganz gut vorstellen kann.
00:01:56: So einen Schaumstoffball.
00:01:59: Gerade Stressball ist auch gut, weil den Nutzen wir ja eben in Stresssituationen und dann sieht man ja wieder sich verformt.
00:02:09: Aber was mir jetzt dazu einfällt nach Stresssituation oder nach Schicksalsschlägen oder wie auch immer heißt das dass man komplett in die alte Form zurückgehen muss?
00:02:23: Oder
00:02:23: kann?
00:02:24: also ich stelle mir gerade vor dass man sicher auch positiv verändern kann.
00:02:29: Also Resilienz.
00:02:31: Also nach meinem Verständnis, ich hab letztens Workshops dazugegeben zum Thema Resilienz und da kam auch diese Frage auf.
00:02:39: Da hieß es so dieses Jahr also... Ich hatte eine gute Resilience, warum passiert mir denn trotzdem Sachen?
00:02:44: Wo ich auch immer denke das heißt ja nicht dass dir das nicht mehr passiert.
00:02:48: Du kannst nur lernen damit in deiner Art und Weise umzugehen Und es gibt aber auch einen Druck der deine Form ändert.
00:02:57: Also es ist einfach ja so, es kommt darauf an was dir wiederfährt.
00:03:01: Aber für mich ist Resilienz eigentlich auch immer eher so ein... also es gibt ja auch dieses Konzept dieses Werkzeugkastens.
00:03:08: Ich habe einen Werkzeug-Kasten der ist für jeden individuell und das ist für mich meine Resilience.
00:03:13: da drin ist etwas drinnen, was ich für die Situation nutzen kann.
00:03:18: Also ich weiß wenn ich zum Beispiel Stress auf der Arbeit habe wie ich dann das strukturieren kann oder wie ich damit umgehen kann.
00:03:25: Ich weiß
00:03:26: z.B.,
00:03:26: was meine eigenen Grenzen sind, ich weiß, wen ich um Hilfe bitten kann.
00:03:29: Was mir gut tut in bestimmten Situationen.
00:03:32: Ich weiss, wie ich mich auch daran erinnere, was ich schon alles geschafft habe und zu wissen, ich schaffe eine Situation wenn die noch mal kommt.
00:03:39: Also Situation ja auch Lernen oder sowas Und ähm... Auch trotzdem... Sollte ich das sagen?
00:03:47: Also ich glaube man verändert sich mit jeder Drucksituation weil man halt eben dazu lernt.
00:03:53: Aber ich glaube, es ist halt das man nicht daran zerbricht.
00:03:56: Ich habe mir gerade das Bild vorgestellt so dass eine Vase zersplittert und man die wieder zusammensetzt.
00:04:03: sie sieht zwar nicht aus wie vorher
00:04:06: aber
00:04:06: sie ist nicht komplett kaputt.
00:04:10: sage ich mal vielleicht hat sie noch ne kleine Macke oder sowas.
00:04:14: aber dass man nicht komplett zusammen brecht und irgendwelche Tools hat um aus diesen Krisen wieder raus zu gehen.
00:04:21: wird das auch passen?
00:04:22: Ja auf jeden Fall.
00:04:23: Also ich meine, da gibt es ja auch diese japanische ... Kenzugi heißt das ja glaube ich.
00:04:28: Die ja, wenn zum Beispiel Keramik zerbricht dass die dann mit Gold wieder zusammengesetzt wird damit die Risse sichtbar
00:04:34: ist.
00:04:34: Stimmt habe ich auch schon mal gehört
00:04:36: und das finde ich halt auch eigentlich ganz schön weil gewisse Dinge also ich glaube dass alles irgendwo Spuren hinterlässt.
00:04:42: Und es ist nicht negativ.
00:04:43: Ich werde das erstmal gar nicht sondern Dinge verändern ein.
00:04:46: aber die Frage ist halt wie nutze ich das vielleicht als Veränderung?
00:04:53: Ich glaube Resilienz ist auch eine gewisse Akzeptanz, dass Dinge passieren werden.
00:04:57: Ich kann Sachen nicht alle vermeiden und dann aber zu wissen man schafft das in irgendeiner Form.
00:05:04: Und halt eben diesen Aufbau sich so zu haben wie diesen Werkzeugkasten.
00:05:08: Gerade wenn du auch jetzt sagst bei dir springt ein Teil raus durch irgendwas was passiert ist, kann ich als Vase wenn oben ne Ecke abgeplatzt ist trotzdem noch... Ist das okay für mich selber?
00:05:18: Kann ich von woanders einen Teil reinkleben was man vielleicht farblich anders aussieht ist erst mal wieder was drin und auch diese Veränderung so ein bisschen annehmen.
00:05:26: Und ich glaube, auch nicht so richtig verfallen in diesem Oh Gott!
00:05:32: Da is jetzt n Riss.
00:05:35: Also da ist jetzt was passiert und man darf das alles scheiße finden oder man darf es auch alles doof finden aber ich glaube trotzdem so ein bischen darauf sich zu fokussieren.
00:05:46: Was ist denn?
00:05:46: Aber wie kann ich dann jetzt weiter machen?
00:05:50: Ja, nicht in dieser Opferhaltung bleiben.
00:05:53: Ein bisschen lösungsorientiert oder trotzdem diesen Optimismus so ein bisschen behalten was natürlich immer leicht gesagt ist gar keine Frage kommt auch immer auf die Situation an.
00:06:02: Aber trotzdem dass man sagt ich Also das wichtigste bei allem was einem passiert ist dass man die Selbstwirksamkeit behält Dass man für sich einfach erkennt.
00:06:13: Ich habe hier diesen wegzeugkasten und ich weiß dass ich zumindest ein zwei Sachen machen kann um es für mich besser zu machen Freunde anrufen.
00:06:22: Das ist ja nicht, dass man das Problem an sich erst mal lösen muss, sondern was tut mir gerade gut?
00:06:27: Was hilft mir jetzt grade?
00:06:29: Ich glaube es ist egal ob das auf der Arbeit irgendwas ist oder ob das eine Krankheitsdiagnose ist, ob das ein Verlust in irgendeiner Form ist... Dass man einfach weiß, wie so ein Mechanismus da dann abläuft.
00:06:43: Ich meine ich habe zum Beispiel bei uns beiden das genauso.
00:06:46: Ich weiss, wenn mich ein Scheiß auf der Arbeit, ich kann die in den Sprachenrecht schicken!
00:06:50: Das ist ja eine Form von Werkzeug, die ich dann nutze.
00:06:53: Ich bin damit nicht alleine in dem Moment.
00:06:55: Ich kann das bei dir lassen und weiß ... Du hörst es an, wenn du Zeit hast?
00:07:00: Dann bist du erst mal zusammengefasst in Worte und irgendwo auch raus oder ... Ich schreibe zum Beispiel sehr viel.
00:07:06: Wenn ich eine überforderte Situation habe oder irgendwas, was mich wütend traurig macht, was mir passiert ist, ich schreib das halt auf.
00:07:12: Das ist ein Werkzeug.
00:07:14: Oder ich hab
00:07:15: z.B.,
00:07:18: Die tut laufen.
00:07:18: gut, wenn du sagst ich muss den Kopf frei kriegen.
00:07:20: Ich gehe eine Runde laufen weil ich weiß nicht wie mich danach besser.
00:07:25: Du sprichst mit deinem Mann über gewisse Dinge.
00:07:27: Du weißt du kannst deine Schwester vielleicht anrufen und das besprechen oder auch um Hilfe oder um Rat fragen.
00:07:32: Das sind ja alles so kleine Werkzeuge die einem helfen Sachen zu überstehen.
00:07:37: Ja es muss nicht immer was großes sein Es kann doch nur der Alltags Stress sein Und dann gönnest du dir halt deinen Lieblings Schokoriegel?
00:07:42: Das ist auch so ne Kleinigkeit die manchmal einfach nö So habe ich heute geschafft Das gönne ich mir jetzt oder sowas.
00:07:49: Was alles gehört ja zu dieser Resilienz, dass ich im Endeffekt in der Lage bin Situationen zu überstehen egal wie klein oder wie groß die sind.
00:07:57: Ich
00:07:59: finde es auch gut als du so meintest diesen Werkzeugkoffer.
00:08:02: Ich glaube man kann ja auch irgendwie von einer neuen Situation stehen wo man vielleicht noch nichts in seinem Werkzeugkoffer hat und dann aktiv danach Ausschau hält.
00:08:13: okay was würde mir jetzt vielleicht gut tun?
00:08:15: wird
00:08:15: mir vielleicht jetzt gerade wirklich mal Gespräch mit einer Therapeuten oder sowas gut tun.
00:08:20: Oder ... Keine Ahnung was, einfach mal raus wie auch immer dass man da so ein bisschen offen bleibt
00:08:30: und schaut
00:08:32: Was kann es sein jetzt gerade?
00:08:35: Also ich glaube das ist aus meiner eigenen Erfahrung also von mir persönlich aber auch so von dem was ich bisher gemacht habe an Resilienz Trainings und Workshops oder auch was ich selbst erfahren hab von anderen Personen.
00:08:47: Ich hatte das auch im Rahmen des Selbsthilfetags gemacht.
00:08:51: Im Uniklinikum, da ist natürlich eine ganz andere Art von Belastung.
00:08:53: Menschen die jetzt wirklich psychisch oder physisch erkrankt sind und was tatsächlich immer wieder kam als erstes ist halt wirklich diese sozialen Kontakte also einfach dieses.
00:09:03: ich weiß ich bin nicht alleine gelassen ich kann mit jemandem drüber sprechen.
00:09:07: ich suche auch das Netzwerk von Leuten die das schon mal erlebt haben.
00:09:10: Was hat dir geholfen?
00:09:12: Kann ich das mal mit dir durchspielen oder können wir mal darüber sprechen wie du halt sagst Man hat, wenn man das so als Werkzeugkoffer sieht und ich kann vielleicht auch gucken dass sich ein Werkzeug benutze oder einfach mal ausprobieren.
00:09:24: Ich habe eine Situation die hatte ich noch nie.
00:09:26: aber vielleicht passt es einem Werkzeug oder eine Kombination aus zwei Werkzeugen die ich hab Und halt auch was Neues dazu legen.
00:09:34: und ich meine Wenn ich jetzt, wenn mir das jetzt auf etwas ganz Praktisches Belegt, wenn ich jetzt weiß zum Beispiel ich habe hier einen Wasserschaden Zuhause habe ich ja auch ein Werkzeugekoffer in dem Sinne Ich wüsste vielleicht auch, okay, welche Zange ich jetzt für was benutzen kann oder wo ich erst mal das Wasser abdreh.
00:09:50: Aber ich wüsst halt auch... Ich kann zur Not meinen Pöpper anrufen, ich kann den Firma anrufen aber ich habe halt auch mein eigenen Werkzeugkasten um erstmal das Grübste irgendwie zu beheben.
00:10:00: Ich kann erstmal Handtücher auslegen und ich kann das Wasser abstrehen.
00:10:03: also es gibt ja so viele verschiedene Sachen die man auch machen kann.
00:10:06: wenn man das jetzt überträgt auf eine Stress- oder Lebenssituation gibt's ja auch ganz viele Kleinigkeiten die ich machen kann ohne jetzt sofort die Lösung für das ganze große Parat zu haben.
00:10:17: Und ich glaube, sich dessen auch bewusst zu sein wie viel man eigentlich schon hat weil ich glaube man spricht da gar nicht oft drüber oder tauscht sich auch so aus.
00:10:23: was sind dann die eigenen Werkzeuge?
00:10:26: Was tut einem wirklich bewusst gut und sei es halt die Komfortserie abends zu gucken und das ist ja alles einfach so.
00:10:32: Mechanismen um mit dem Alltag oder halt mit diesen dann auch Extremsituationen klarzukommen.
00:10:39: Ich glaube das Wichtige ist auch dass ich immer sage Weil ich glaube, das ist so ein Missverständnis von Resilienz ganz oft.
00:10:48: Ich habe eine sehr gute Resilience und das heißt nicht dass ich auch einen Tag lang komplett am Boden liege.
00:10:54: Das heißt nicht, dass mich Trauer oder auch Verlust trifft aus dem Nichts mit dem Schlag und dass sich durch Trauerphasen und sowas zum Beispiel geht.
00:11:04: aber für mich bedeutet Resilient einfach nur... ...ich hab dann gewisse Mechanismen die irgendwann greifen.
00:11:10: Und auch die Erkenntnis, ich weiß es jetzt einfach drei Tage scheiße ist.
00:11:13: Das ist auch eine Form von Resilienz.
00:11:15: Dieses Anerkennen davon, dass die Verformung erst mal stattfindet.
00:11:19: und das heißt nicht ja ich bin jetzt hier super aus Stahl und nichts kommt an mich ran und alles prallt ab oder sowas.
00:11:25: Das ist ein komplett falsches Verständnis von Resiliens einfach.
00:11:29: Sachen werden trotzdem passieren, die lassen sich dadurch nicht vermeiden und diese Verformungen letztlich auch nicht vermeidern.
00:11:35: Die wird glaube ich weniger weil man gewisse Situationen schon bewusster und schneller händeln kann
00:11:42: Ja, weil man reservierter wird.
00:11:44: Genau!
00:11:44: Weil man einfach so Mechanismen dann für sich hat.
00:11:45: oder wenn man auch sagt ach guck mal die Situation kenne ich schon habe ich letzte Mal auch geschafft schaffe jetzt wieder und dann merkt man schon okay ist gar nicht der Einfluss ist gar nichts mehr so groß oder nicht mehr so lang Und bei manchen Sachen weiß man aber auch das trifft mich jetzt wie ein Faustschlag und ich werde da jetzt dran zu Boden gehen.
00:12:03: Aber sich allein schon dann dessen bewusst zu sein Ist ja dann auch wieder dieses Zulassen der Gefühle der Verformung, um dann aber auch zu sehen.
00:12:14: Ah okay und jetzt weiß ich ja aber auch wie die Verformungen vielleicht aussieht oder wie lange die ungefähr dauert und wann ich jetzt anfangen halt meinen Koffer zu nutzen weil ich mir das Koffers auch bewusst bin.
00:12:27: Ich finde es ein ganz wichtiges Thema, aber ich finde es doch immer so schwierig im beruflichen Kontext.
00:12:31: vor allem ist da ganz viel auch die Rede von Resilienz und dass man mit allem umgehen muss und dass du lernen musst mit allem Umzugehen.
00:12:38: Ich find' es auch manchmal zu kurz gegriffen Weil das heißt auf der einen Seite auch ganz oft, du bist nur zu schwach für gewisse Dinge.
00:12:44: Weißt du was ich mein?
00:12:46: Ja
00:12:47: also so gerade wenn irgendwie von extern ganz viel auf dich geworfen wird Auch durch Firmen so Change Management und Umstrukturierungen Und dann gibt es noch Resilienztrainingen denke ich mir immer Ich bin nicht zu schwacht dafür dass ist einfach alles viel zuviel Oder nicht gut geplant oder so.
00:13:04: Also ich finde das manchmal auch Dass da die Verantwortung ein bisschen umgedreht wird bei diesen Resilienztraining, die es auch so gibt irgendwie auf dem Markt.
00:13:13: Ich habe mich da noch nie mit beschäftigt tatsächlich oder Kontakt gehabt.
00:13:16: aber wenn du das so erzählst auf jeden Fall man kann das ja auch nicht eins zu eins auf jeden Münzen.
00:13:20: also wenn wir jetzt beide Arbeitnehmer sind bei der gleichen Firma mit dem gleichen... Keine Ahneproblem jetzt?
00:13:27: Ja!
00:13:27: Aber Du hast vielleicht noch privat mega viel Stress oder keine Ahnung was So.
00:13:33: natürlich bist Du da anfälliger dann vielleicht für das ganze Thema Als ich, die jetzt gerade frisch aus dem Urlaub kommt und total geschildet ist oder so.
00:13:42: Auf jeden Fall!
00:13:43: Deswegen ist Resilienz auch eher ein Angebot.
00:13:45: Ich sehe das gar nicht als one-size fits all.
00:13:47: Da gibt es keine Lösung.
00:13:49: für alle gilt wie bei der Matheaufgabe.
00:13:51: Resilience kann man nur für sich lernen.
00:13:53: Was sind meine Stressoren?
00:13:55: Es gibt einen Aufbau, den ich immer habe.
00:13:58: Was ist überhaupt mein Leben?
00:13:59: Also was sind meine stressoren in meinem Leben?
00:14:01: Dann kann ich das unterteilen in was ist extern und selbst gemacht Und dann kann ich ja sehen, was kann ich davon
00:14:08: aktiv
00:14:08: für mich beeinflussen durch diesen Werkzeugkasten.
00:14:12: Ich glaube das ist halt für jeden so individuell dass du das eben anschauen musst und meine Stressoren sind ganz anders als eine allein erziehende Mutter von zwei bis drei Kindern die noch halbtags arbeiten geht.
00:14:23: Das sehe ich auch beruflich ganz oft.
00:14:25: wenn ich jetzt sage es bin für mich allein verantwortlich Wenn ich meinen Job verlieren würde wäre das total blöd.
00:14:30: aber wenn ich noch zwei Kinder und ein Partner damit ernähre oder noch keine Ahnung, Familie im Ausland damit unterstütze.
00:14:36: Sieht das auch nochmal ganz anders aus?
00:14:39: Und deswegen finde ich es als Skill, ist Resilienz unfassbar gut weil ich das wirklich für gewisse Dinge... Also es gibt dir diese Eigenverantwortung, dass du wirklich merkst, ich habe eine Selbstwirksamkeit die ich für mich selber nutzen kann.
00:14:54: aber ich finde das viel zu kurz gefasst zu sagen ja du bist nicht resilient genug Wo ich mir denke, wenn ihr jetzt die Stahlkugel auf mich klatscht, kann ich Resilienz haben wie ich will.
00:15:04: Also übertragenen Sinne.
00:15:06: Da gehe ich definitiv dran kaputt und die Resilience hat ja auch immer noch Grenzen wie du sagst.
00:15:10: also wenn ich jetzt noch privat auch noch ganz viele Sachen habe um Baustellen habe Und dann passiert noch was irgendwie beruflich Dann kann der Arbeitgeber mir nicht sagen Du bist nicht resilient genug Aber das finde ich halt immer auch dann.
00:15:21: deswegen finde Ich dass ganz oft auch schwierig dieses Thema weil er so die Verantwortung verschiebt.
00:15:26: Du bist noch nicht stark genug, wo ich mir denke, nee.
00:15:28: Ich rede nur von Resilienz im Sinne von Dingen die normalerweise im Leben passieren.
00:15:35: Du hast immer mal was auf der Arbeit passiert und du hast immer einen Schicksalsschlag, da dich mal trifft ob das eine Trennung ist oder Trauer ist.
00:15:41: Irgendwas.
00:15:41: Das ist einfach nur Stress weil du umziehst zum Beispiel.
00:15:43: Es ist auch ein Stressfaktor.
00:15:44: Oder das Kind geht das erste Mal in die Schule.
00:15:48: Aber wie kann ich das für mich persönlich angehen?
00:15:51: Dass der Stress halt weniger wird bzw.
00:15:53: ich schneller in meine Ursprungsform zurückkomme.
00:15:57: Oder die Delle, die dann auch passiert vielleicht einfach nicht so groß ausfällt.
00:16:01: Weil ich hatte in meinem Leben Ereignisse, die haben definitiv eine Verformung komplett langfristig halt gemacht aber ich konnte mich dann in der neuen Form relativ schnell zurechtfinden.
00:16:11: Ja was gibt ja auch wie du sagst Dinge die wiederholen sich.
00:16:14: vielleicht sei es jetzt ne Trennung oder so Die ist in der Regel immer kacke.
00:16:19: Aber man weiß auch dass es danach weitergeht.
00:16:22: also Kommt natürlich immer auf die Umstände drauf an, individuell.
00:16:29: Aber wir wissen, wir haben es auch alle überlebt bisher jede Trennung oder keine Ahnung was
00:16:37: eigentlich hat man das ja wirklich gemacht und Man hat ganz viel in sich was man auch da nutzen kann für man ist nicht so bewusst.
00:16:44: aber ich glaube dass Also für mich sind das wichtigste auch in Situationen tatsächlich das soziale Netz wirklich.
00:16:50: Und ich muss jetzt nicht keine Ahnung da zehn oder fünfzehn verschiedene Freunde oder sowas haben, aber so zwei drei Personen oder auch je nach Kontext natürlich es gibt Personen da weiß ich einfach Ich habe jetzt privat irgendwas mit wo ich jetzt oder gesundheitlich war oder ich hab halt beruflich was Es gibt verschiedene Themen die ich mit verschiedenen Leuten besprechen kann und dass auch Natürlich für die andere Person genauso zu sein und ich glaube Das ist das was mir am meisten was bringt.
00:17:17: Und ich bin ja generell ein optimistischer Mensch, da haben wir auch schon mal darüber gesprochen dass ich mir denke egal wie kacke es ist irgendwie geht immer weiter und das macht bei mir auch ganz viel aus.
00:17:28: aber das ist halt auch so.
00:17:29: Teil meines Werkzeugkastens.
00:17:33: klar war weil du ja durch Situationen gegangen bist und da dein Werkzeugkoffer gefüllt hast und weißt wenn die Situation nochmal kommt hilft mir das oder weiß ich, das hat mir dann damals geholfen oder...
00:17:51: Genau.
00:17:54: Ich hab auch Situationen da finde ich den Werkzeugkoffer auch nicht.
00:17:58: Da ist der komplett weg.
00:17:59: Den findest du auch irgendwann wieder?
00:18:02: Ja genau!
00:18:03: Aber das ist halt so dieses genau das Ding halt.
00:18:05: Das schützt nicht vor allem aber wesentlich schneller auf jeden Fall.
00:18:11: Also mir hat sich dadurch auch mit der Beschäftigung damit viel verschoben im Sinne von was es überhaupt wert den Werkzeugekoffer überbrauchst zu holen.
00:18:21: Also was lasse ich auch so an Stress überhaupt an mich ran.
00:18:26: So Stressoren von außen, das ist auch ganz viel glaube ich wo Resilienz auch zu beiträgt dass so einordnen zu können auch manchmal in Kategorien.
00:18:37: Man sagt ja also ich hätte so einen Running mit meinem ehemaligen Chef ist es das Wert dass unser Cortisol-Level steigt und dann wussten wir immer nein!
00:18:43: Das ist eigentlich nicht wert.
00:18:46: aber es kommt halt auch sich des Beschäftigten damit wie dieser inneren Stärke die man irgendwie auch hat weil man ja weiß mit anderen Sturm irgendwo bewältigt.
00:18:55: Deswegen regt mich der jetztige Sturm gar nicht mehr so krass auf, weil dir spontan irgendwas ein, was in deiner Werkzeugkiste liegt?
00:19:04: Freunde!
00:19:06: Wie du auch gesagt hast.
00:19:07: Ja.
00:19:07: Freunde auf jeden Fall.
00:19:12: Ich glaube tatsächlich dass mir auch ganz viele soziale Kontakte, die ich mir jetzt auch in den letzten Jahren aufgebaut habe.
00:19:23: Weil ich dachte halt auch nach meiner letzten Trennung, das ist jetzt das Ende Ich habe einfach niemanden.
00:19:28: Also ich hatte auch zu der Zeit nicht so ganz so enge Freundschaften, aber dann bin ich aktiv rausgegangen und hab gesagt ne, ich möchte jetzt Freundschaftenschließen neue und hab jetzt so tolle neue Freundschafte und weiß wenn irgendwas wegbricht... ...ich bin nicht alleine!
00:19:48: Aber ich finde das total mega weil du allein schon mit dieser Situation ganz viele Punkte von Resilienz abgehakt hast was du selber ja gar nicht so die bewusst bist.
00:19:59: Es gibt ja so diese sieben Punkte, wie auch immer man das nennt.
00:20:03: Das ist ja so dieses zukunftsorientierte.
00:20:04: also du wusstest du musst was ändern weil es so wie jetzt geht es nicht weiter.
00:20:09: dann ist ja dieses Netzwerk orientierte.
00:20:13: Du wolltest halt Leute haben einfach dass du halt weißt du kannst Dinge besprechen Netzwerken für Situation aber auch einfach für das eigene.
00:20:21: Also du willst ja auch Freundin sein und du bist ja nicht nur jetzt dass du Nutzen daraus hast sondern Freunden sein.
00:20:26: Dann hast du auch so dieses Eigenverantwortung, ich muss was ändern.
00:20:31: Von alleine kommen die Leute nicht und sagen hallo!
00:20:33: Ich wäre gerne befreundet.
00:20:35: Auch diesen Optimismus irgendwo aus der Situation zu ziehen ist jetzt besser weil ich will jetzt aktiv etwas ändern also diese Selbstwirksamkeit dann auch Und das sind ja alles so Punkte der Resilienz.
00:20:46: Also nicht so diesem Hingeben von ist es halt so sondern wirklich dieses... ich möchte was ändern?
00:20:53: Ich ändere das selber weil meine Zukunft soll anders werden, aber ich akzeptiere die Situation auch gerade so wie sie ist.
00:20:59: Weil es dann kann nicht halt sehen wo möchte ich hin?
00:21:01: Ja
00:21:02: und das wird schon ganz viel was dazu gehört auf jeden Fall.
00:21:05: Aber das ist halt das was auch manchmal so ist.
00:21:07: man ist sich dessen gar nicht bewusst wieviel man wirklich schon in sich hat.
00:21:11: Was genau diese Werkzeuge sind um halt eben für sich selbst zu gucken.
00:21:16: was brauche ich grade um das ebenso zu ändern wie ich das möchte oder aus der Situation rauszukommen.
00:21:22: Du bist ja jetzt sagen kann, ich hab nicht viele Freunde und das ist jetzt so oder keine engen Kontakte.
00:21:28: Aber du bist ja auch sehr handlungsorientiert finde ich zum Beispiel.
00:21:35: Ich muss mich jetzt darum kümmern.
00:21:39: Ja doch in den letzten Jahren auf jeden Fall weil ich halt auch denke sowas ist mir wichtig was möchte ich und dass dann auch in die Hand nehme weil ich das eine Zeit lang echt nicht gemacht habe wie gesagt nach dieser letzten Trennung so war oh Gott Das habe ich denn jetzt für ein Leben.
00:21:56: Null selbst wirksam.
00:21:59: Ja und so diese Eigenverantwortung vor allem, ne?
00:22:01: Ich bin...ich kann ändern und will vor allem ändern und werde ändern.
00:22:06: Und nicht nur dieses ähm...Ich warte ab das was passiert irgendwie weil die Dinge passieren ja wirklich nur wenn man selber in Aktion tritt und ich glaube es ist auch so ein großer Punkt davon.
00:22:17: Ich habe das bei mir am Anfang ja auch gemerkt, bei der beruflichen Sachen.
00:22:20: Ich hab immer das Gefühl gehabt, beruflich, dass passiert mir alles.
00:22:23: Alle waren immer schuld daran und keiner hilft mehr oder keiner versteht meine Situation.
00:22:30: Da hab ich mich gerne immer so drin gesuhlt irgendwie, schlimm ja alles ist.
00:22:32: Und dann hab ich so gedacht nee du lässt es ja auch zu.
00:22:35: Ja?
00:22:35: Du lässt's ja auch mit ihr machen!
00:22:37: Und da hab' ich dann auch irgendwann so erkannt, das geht halt für mich nicht mehr weiter.
00:22:40: Ich will das so nicht mehr.
00:22:42: Sondern ich gehe jetzt in die Eigenverantwortung.
00:22:44: und was kann ich für mich jetzt ändern?
00:22:45: weil es ändert kein anderer für mich Und das ist auf jeden Fall ein großer Punkt, der da hilft.
00:22:50: Wie du auch gerade gesagt hast, manchmal ist es halt auch eben der Gang zu externer Hilfe, ne?
00:22:56: Das ja auch einen Punkt von Eigenfahrempfortung.
00:22:58: Ich schaffe eine Situation nicht alleine und ich habe mir einen Therapeuten oder sonst irgendwas oder so.
00:23:03: Kann ich nur empfehlen?
00:23:04: Ja,
00:23:05: ich persönlich.
00:23:06: Genau!
00:23:07: Ich kann das auch nur empfehlen...
00:23:09: Aber das hab' ich halt immer wieder, ne.
00:23:10: Manchmal komme ich an manche Themen nicht ran mit meinem Kofferchen und dann gehe ich halt zusammen mit meinen Koffern zu meiner Therapeuten und sag so, können wir dir mal gemeinsam neu befüllen?
00:23:21: Ich brauch da noch ein paar Dinger.
00:23:23: Ja eigentlich ist die Therapeutin auch in deinem Koffer.
00:23:25: Die ist ja ein Werkzeug von dir weil du weißt ja in der Situation für diese Situation bräuchte das Werkzeug Therapeutin.
00:23:32: Aber die gibt mir dann aber auch neue Werkzeuge mit.
00:23:36: Kommt das passt noch rein in deinen kleinen Koffern.
00:23:39: Ganz oft kommt man ja selbst an die Werkzeugel ran.
00:23:43: Wenn man dann eben merkt, so wie du grad sagst, ich will jetzt das und das machen.
00:23:46: Ich brauche auch mit dem Umzug die Umzüge, die du gemacht hast.
00:23:49: Weil du gemerkt hast für dich ist das eine Veränderung, die dich voranbringt?
00:23:53: Also ziehst du um!
00:23:55: Das ist ja ganz viel Eigenverantwortung und Selbstwitzigkeit und soziale Unlösungen und alles.
00:23:59: also das ist wirklich ganz viel von diesen Resilienzzsteps irgendwie, die da auch kombiniert sind.
00:24:08: Ich finde das Thema einfach so spannend.
00:24:09: generell was man so für sich selber machen kann um halt auch mal zu erkennen... Was hab' ich schon?
00:24:15: Und manchmal ist es nur Handy aus Buchcouch,
00:24:20: Bergretta.
00:24:21: Bergretter Tatort Münster.
00:24:23: Tatort Wien.
00:24:24: Egal, Tatort.
00:24:28: Ins Kino gehen zwei Stunden.
00:24:29: Jeder kann mich mal.
00:24:31: Brauche ich gerade einfach für mich selber.
00:24:35: Wir hatten das in dem Workshop auch.
00:24:36: Das fand ich ganz interessant.
00:24:37: Da waren halt auch so dieses ... Viele haben ja auch so Playlists!
00:24:43: In ihrem Köfferchen, die hab ich ja auch.
00:24:45: Wenn du gerade einfach ... Weiß ich nicht?
00:24:50: Du willst durch die Wohnung tanzen weil du energielos werden willst und dann machst du dir eine Playlist an.
00:24:55: Du weißt grad, du kannst aber nicht heulen.
00:24:56: Du machst dir ne Playlist oder einen Film, den du halt guckst oder so.
00:24:59: Und das war krass, da hatten fast alle Teilnehmende aus diesen Workshops schon was in diesem Werkzeug.
00:25:07: Sogar die, die gesagt haben, ich hab gar nichts!
00:25:09: Ich weiß gar nicht, was das ist.
00:25:10: Dann kam dieses Was ist denn wenn du irgendwie jetzt Bock hast auf gute Laune.
00:25:14: Ja, ich hab so eine Playlist und dann guck!
00:25:17: Oder was ist denn wenn du sagst, boah heute war so ein Tag irgendwie, dann geh ich raus?
00:25:21: Ich habe so ne besondere Eisdiele und dann denke ich guck wieder was für den Koffer.
00:25:25: Und ich ging mit meiner Freundin spazieren.
00:25:28: oder einer hat sie auch gesagt dass die Möbel restauriert.
00:25:31: So kleine Projekte in ihrer Garage.
00:25:33: Dann denke ich mir das ist alles Teil dieses Werkzeugkastens.
00:25:36: Weil das alles einfach für einen selber Mechanismen sind um mit diesen Dingen auf der Welt klarzukommen Stimmt.
00:25:43: Da hast
00:25:44: du mir jetzt auch noch mal die Augen geöffnet, weil als du meintest wir machen das Thema dachte ja okay ich Google
00:25:49: einfach... Die Definition
00:25:51: und den Rest kannst du machen!
00:25:55: Aber ja das ist halt so ein Fachbegriff eigentlich nur aber der ist eigentlich mit ganz ganz viel Sachen gefüllt.
00:26:00: Ja
00:26:01: und dadurch dass man sich dessen bewusst wird, kann man auch sehen wieviel man echt schon geschafft hat.
00:26:09: Und ich habe ja diesen Stressball Den kann man auch gerne mal einfach werfen an Kopf der Leute, die einen Stress verursachen.
00:26:20: Ich finde das ist halt ein schönes Bild so diesen Stressball eigentlich wie er geknouched wird von außen.
00:26:24: aber im Endeffekt zückt er immer mit den Schultern und denkt sich am Ende ja guck mal ich gehe wieder in meine... Ich hab' so nen Clouch-Ball der sieht aus wie ein Football und der ist am Ende auch wieder ein Football Und ich habe auch welche.
00:26:37: da fehlt n Stück Da ist so n Stück rausgeknibbelt worden oder so weil die werden ja manchmal so porös Und trotzdem funktioniert er noch wunderbar, auch wenn da ein Stück fehlt.
00:26:53: Ich finde die super!
00:26:54: Ich hatte mal so einen, der sah aus wie das Logo von Stepstone.
00:26:58: Das war so'n Stein halt und den habe ich halt geknaut.
00:27:02: und dann hat irgendwann einer meiner ehemaligen Chefs gefragt ob es ein Stressball ist.
00:27:06: Dann hab ich gesagt ja dass man ihn eigentlich an den Kopf werfen soll, der Person, die einen stresst... ...und dann ist die Person tatsächlich rausgegangen und hat die Tür sofort zugemacht.
00:27:19: Aber ich finde die eigentlich auch gut.
00:27:21: zum Unterarm- und Handtraining sind ja nicht verkehrt, ne?
00:27:24: Stimmt.
00:27:24: So ein bisschen... Griffkraft!
00:27:27: Aber ... Ja, wenn einem das hilft in so Situationen, wir haben in der letzten Folge auch gesprochen davon dass ich den Stresssituationen Kniebeugen mache ist es auch in meiner Toolbox einfach drin.
00:27:38: was hilft mir gerade in der Situation irgendwas zu überstehen.
00:27:44: Aber wie gesagt, das ist kein Schutz davor, dass es nicht passiert.
00:27:47: Es ist ein Trugschluss und ich höre ganz oft auf, dass Leute denken, ja, ich mache hier so Resilienztrainings und ich lese ganz viele Bücher dazu... ...und sich aber mal auch bewusst hinzusetzen und wirklich mal eine Liste zu machen von was ist das denn, was mich stresst?
00:28:02: Oder was ist denn das, was ich auch ablegen kann?
00:28:05: Weil ganz oft sind das ja auch so von Außen Dinge die wir gar nicht mehr hinterfragen!
00:28:11: Und sich dann bewusst zu machen, was ist denn mein Gegenstück dazu?
00:28:14: Was hilft mir denn aus dem Werkzeugkasten für bestimmte Situationen.
00:28:19: Das ist halt so individuell und Mist passiert trotzdem Menschen werden trotzdem doof sein zu einem und wir trotzdem krank oder verwandt haben Themen oder sterben oder sonst irgendwas.
00:28:32: das wird alles passieren.
00:28:33: aber zumindest habe ich das Gefühl dass man gewisse Sachen einfach besser übersteht schneller daraus kommt und vielleicht die Delle, die das Ding reist wenn sie ein Reis nicht so groß ist.
00:28:45: Ja
00:28:48: Oder dass man halt einfach auch in seiner neuen Form sich zurechtfindet.
00:28:51: weil ich habe ja auch zum Beispiel nach dem Tod meiner Mutter da war auch nichts mehr mit zurück in riege Form.
00:28:57: Klar!
00:28:57: Da war dann eine neue Form.
00:28:58: aber ich konnte die Form zumindest aktiv gestalten Und mich dann auch in der neuen Form zurechfinden.
00:29:04: Ich hab jetzt auch in gewissen Teilen auch wieder die alte Form dann irgendwann erreicht.
00:29:07: Aber das auch anzuerkennen, ich glaube es ist ein Thema von Akzeptanz.
00:29:12: Die Situation ist jetzt so... Ich kann diese Gehebenheit nicht ändern und das ist ja auch ein unfassbarer Mehrwert für einen selber wenn man das akzeptieren kann dass gewisse Dinge halt passieren.
00:29:25: Voll!
00:29:28: Resilienz!
00:29:30: Schönes Thema!
00:29:31: Leidenschafts-Thema von mir einfach.
00:29:33: Da kann man ganz viel mit machen aber da gibt's auch ganz viele Missverständnisse
00:29:37: Voll!
00:29:37: Ich fand es jetzt auch mega interessant.
00:29:39: Also ich habe auf jeden Fall was für mich mitgenommen.
00:29:41: Es freut mich immer, wenn das so ist.
00:29:46: Schön.
00:29:47: Vielen Dank fürs Teilen.
00:29:49: Vielen dank auch für deine Fragen und deine Sicht... ...und deine Toolbox.
00:29:55: Wo auch schon ganz viel drin ist.
00:29:59: Pack gerne mal eure Toolbox und labelt mal die Sachen, die ihr da drinnen habt.
00:30:03: vielleicht für welche Situation?
00:30:04: Wenn ihr Fragen habt oder Anregungen dann lasst uns auch gerne immer wissen.
00:30:08: Genau, wir verlinken immer alles unten.
00:30:11: In den Show Notes findet ihr auch unsere Instagram-Profile wo ihr euch gerne mal melden könnt auch wenn ihr irgendwelche Themen habt die ihr gerne mal besprochen haben wollt oder irgendwelchen Fragen oder sowas.
00:30:21: das ist uns gerne wissen.
00:30:24: Ansonsten vielen Dank wie immer fürs zuhören und bis nächste Woche.
00:30:31: Bis nächste Woche!
00:30:32: Tschüss!
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